Training / Übungen

Der Bullterrier – Unterordnung, Korrektur, fatale Folgen

Unterordnung - Mit Hunden leben
geschrieben von Carsten Wagner

Trotz seiner Verwandtschaftszugehörigkeit zu den Caniden zweifelt man nicht selten an der Auffassungsgabe des Engländers. Im Gespräch höre ich des Öfteren, dass man den Bullterrier im Hundesport nicht aus sich heraus holen kann. Die Überredungskunst scheint ins Blaue zu fallen und resigniert schiebt man das Unbegabte seiner Rasse zu.

Widerspenstigkeit, Eigensinnigkeit, Dickköpfigkeit und eine enorme Resistenz gegenüber jeglichen Ermahnungen werden dem Sonderling der Hundewelt nachgesagt. Das Erziehungsprogramm einiger Hundesportler fand nicht immer Anklang im Kopf des Bullterriers und schnell war die Motivationskiste ausgeräumt, ohne das passende Utensil der Begeisterung zu finden.

Bevor man sich hoch motiviert in die Unterordnung schmeißt, um den Hund durch gemeinsame Aktivitäten zu „erziehen“, sollte jedem bewusst sein, dass Erziehung immer erst nach der Beziehung kommen sollte, um keine Konflikte im Vertrauensaufbau entstehen zu lassen. Der Beziehungsaufbau findet daher im sozialen Kontext statt, nur selten auf dem Hundeplatz.

Was ich in meiner kleinen Erfahrungskiste gesammelt habe, ist dies, dass die Herangehensweise, den Bullterrier in der Unterordnung zu führen, eine andere sein muss als es bei einem klassischen Gebrauchshund der Fall ist.

Einig sind wir uns natürlich, dass die Lernprinzipien der operanten Konditionierung, klassischen Konditionierung als auch das Lernen aus Versuch und Irrtum beim Bullterrier genauso greifen wie bei jedem anderen Hund. Die Frage ist demnach: was ist anders und warum verzweifeln so viele Menschen, wenn sie versuchen mit dem Bullterrier eine saubere Teamarbeit in der Auslastung zu erreichen?

Das Verständnis zu seinem Wesen ist der erste Schlüssel zum Erfolg.

Um den Miniatur-Bullterrier besser verstehen zu können, ist es hilfreich, sich ein wenig mit der Geschichte vertraut zu machen. Auch das etwas intensivere Auseinandersetzen mit dem kreierten Charakterbild, welches seinen Ursprung in der Zielstellung des Aufgabengebietes findet, kann den Umgang mit diesem Kobold erleichtern.

Je mehr man sich mit dem Bullterrier auseinandersetzt, um so mehr wird einem klar, weshalb der Bullterrier im sozialen Kontext so wenig Druck verträgt. Bei der Erfüllung seiner Aufgaben ist er dagegen gnadenlos präzise, beharrlich und absolut kompromisslos, bis das Ziel erreicht ist. Gesteuert von einem unfassbaren Willen, wirkt er nicht selten tollkühn, lebensmüde, berechnend konsequent und extrem vernichtend.

Bedenke ich, wie hemmungslos Rokko gegen meine Hündin vorging, die sich ihm näherte, als er eine hochwertige Ressource sein eigen nennen durfte, kann ich dies ungeschminkt so stehen lassen. Er machte hier keine Gefangenen mehr. Über einen fundierten Beziehungsaufbau konnte ich seine Futteraggression abbauen. 

Das Schmerzempfinden des Bullterriers scheint in gefährlichen Situationen auszusetzen, was ihn früher bei der Arbeit so verlässlich machte. Das liegt zum Teil daran, dass besonders Terrieren eine erhöhte Noradrenalinsteuerung eingezüchtet wurde, um gefährliche Aufgaben besser leisten zu können. Um sich mit einem Dachs unter Tage anzulegen, bedarf es einer extra Portion Kampfhormone, und daher kommt Noradrenalin gerne mit Dopamin zur Feier.

Dopamin ist für die Vorwärtsregulation verantwortlich, aktiviert die positive Stimmung im Gehirn und bestimmt das Suchtpotenzial einer Handlung. Dieser gefährliche Cocktail aus Noradrenalin und Dopamin lässt den Blick des Bullterriers im extremen Trieb wie Jack Nicholson in Shining aussehen. Er wirkt dann regelrecht besessen.

Dies ist für mich ein entscheidender Punkt, weshalb das überzogene Korrigieren in der Triebarbeit fehl am Platz ist, weil das Einwirken in der Regel an der Ursache vorbeigeht. Auf die Korrektur gehe ich gleich etwas genauer ein, denn sie wird in meinen Augen zu oft ungerecht angebracht.

Der Miniatur-Bullterrier ist ein Arbeitshund

bullterrier im Sprung - Mit-Hunden-leben.comFür mich bedeutet der Bullterrier ein Kontrast auf allen Linien. Gnadenlos in der Arbeitswelt und extrem harmoniebedürftig im Familienleben. Ein himmelhoch, aus jüngstem Herzen jauchzendes Gemüt erfordert Feingefühl und sehr viel Einfühlungsvermögen sowie die Schärfe im eigenen Bewusstsein, um den geweckten Trieb im Hund zu lenken, ohne dabei ins Schwanken zu kommen.

Miniatur-Bullterrier sind in ihrem Ursprung reine Jagdhunde, die einen unglaublichen Drang zum familiären Zugang besitzen. Sein Slogan könnte sein: „Arbeit und Familie“, und das zu 100%. Diese extreme Haltung muss einem bekannt sein, denn beide sollten separat gepflegt und ausgebildet werden. 

Der Miniatur-Bullterrier unterscheidet sich vom Standard nicht nur in der Größe, sondern vor allem im Wesen. Obgleich man sehr schnell dazu neigt, beide über einen Kamm zu scheren, sind es zwei eigenständige Rassen, die einen gravierenden Unterschied im Wesen aufweisen.

Der Standard-Bullterrier ist in sich ruhender, gesetzter und souveräner im gesamten Charakterbild als dieser kleine Suppenquirl. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, denn erst letztens durfte ich eine überdrehte, triebstarke Standardhündin kennen lernen.

Dennoch habe auch ich das Empfinden, dass der Miniatur-Bullterrier im Wesen etwas aufgekratzter, lebendiger und impulsiver scheint. Sein Temperament und seinen Trieb, den er fast schon provokativ nach außen zeigt, will und kann er nur selten verstecken.

Ich selbst habe so einen verschlossenen Mückenbeutel im Haus, dessen Verschluss ich durch ein Ausbildungsprogramm exakt dosieren kann. Gott sei Dank! Der Kontrast als auch der Unterschied im Wesen beider Bullterrier-Typen spielen in der Ausbildung (Auslastung) eine entscheidende Rolle. Darauf muss in der Arbeit eingegangen werden, ansonsten kann es recht holprig werden.

Führung heißt zu überzeugen, Korrigieren zu erzwingen.

Der Bullterrier will verstanden werden, denn das Band zum Ursprung ist tief geknüpft und hält die alten Werte der großen Züchter aufrecht. Die Idee des Bullterriers ist im universellen Bewusstsein gespeichert und findet in den guten Linien noch heute die Chance auf Gestalt.

Können sich die Werte der alten Zeit in einem Miniatur-Bullterrier manifestieren, ist die Persönlichkeit und somit die Führungsfähigkeit des Halters doppelt gefragt. Führung ist nicht Härte, sondern bedeutet Klarheit im Handeln, kompromisslos den eigenen Weg vorzugeben und dabei extrem fair zu bleiben.

Führung heißt ausnahmslos zu überzeugen und daher rate ich den Menschen, die zu mir in meine Hundeschule Düsseldorf kommen, der Versuchung zu widerstehen, dem Bullterrier den eigenen Willen aufzwingen zu wollen, oder, was noch viel schlimmer ist, zuzulassen, dass der Ausbilder den Hund aus der Hand nimmt, um seinen Willen auf den Hund zu brennen, damit der Bullterrier versteht, wie auf diesem Platz Autorität definiert wird.

Solch eine schlichte Vorgehensweise ist ein tief einbrennender Vertrauensbruch, den man nicht zurück nehmen kann. Mir fällt wenig im Vergleich ein, wie man noch mehr gegen seinen Hund sein könnte, zumal man “Führungseigenschaften“ nicht einfach übergeben kann.

Nimmt der Ausbilder den Hund aus der Hand des Halters und schüttelt diesen mal so eben durch, um den Hund zu veranlassen, den Blödsinn gegenüber dem Halter sein zu lassen, was immer das auch sein mag, lernt der Hund zwei entscheidende Dinge, die alles andere als erfolgversprechend sind: Vertrauensbruch und noch weniger Glaubwürdigkeit gegenüber dem Halter.

Eine Metapher hilft zu verstehen.

Ich bitte einen Freund, meine Tochter zu verprügeln, weil sie nicht auf mich hört. Im Anschluss sage ich ihr: „So, jetzt hat er es dir aber gezeigt, weißt de Bescheid, also sei lieb zu mir“. Auf Erziehungsebene ein Desaster. Die Tochter hat nun gewiss kein besseres Bild von mir und mehr glauben würde sie mir auch nicht, ganz im Gegenteil.

Halte ich mir dieses Bild vor Augen, dann stellt sich mir die Frage, ob es etwas Verletzenderes gibt als von dem im Stich gelassen zu werden, dem man vertraut. Wie man hoffentlich erkennen kann, ist es ein gewaltiger Unterschied, ob ich einen Willen aufzwinge oder ob ich durch Führung überzeuge.

Führung richtet sich niemals gegen den Hund und ist immer nach vorn ausgerichtet! Führung kann nur von einem selber geleistet werden und ist nicht übertragbar! Führung heißt aber auch, etwas einfordern zu dürfen, wenn sichergestellt ist, dass es vom Hund verstanden ist. Warum ich das anspreche?

Weil mir noch zu viele Bullterrier begegnen, die von Plätzen kommen, welche sich im Segment “Unterordnung” nicht sonderlich weiterentwickelt haben und das Wort Unterordnung auch genauso arbeiten wie es geschrieben steht.

Der Hund hat sich unterzuordnen, egal wie! Dieses schlichte Ausbildungskonzept der alten Garde zeigt mir der Bullterrier dann in ganz klaren Bildern. Bei solch einer stagnierten Herangehensweise wundert es mich auch nicht, dass Autorität einen bitteren Beigeschmack erhält und dass der Hundeplatz/Hundesport als solcher ein negatives Bild mit sich trägt.

Ich darf mich auf einem Hundeplatz aufhalten, wo Entwicklung und Moderne die Unterordnung in einem ganz anderen Licht zeigt. Nochmals betonen möchte ich, dass Unterordnung und andere Beschäftigungsmodelle jeglicher Art nicht im Ansatz etwas mit Erziehung zu tun haben.

Sie fördern Teamarbeit, stimmen Mensch und Hund in gemeinsamen Aktivitäten (Jagd, Kooperation) aufeinander ab. Teamarbeit unterstützt das Band der Beziehung, ohne das Band aber selber zu sein. Erziehung findet ausnahmslos im sozialen Kontext statt und ist frei von allem Gebundensein. Ausbildung ist Arbeitsmodus! Hier zählt die Bezahlung!

Unterordnung falsch definiert.

Unterordnung - Mit Hunden lebenBegeisterung und Freude sind der Antrieb der Motivation in der Arbeitswelt und die muss immer vom Hund kommen; er muss sich anbieten, soll einfallsreich sein, mich zu aktivieren, da ich die Erwartungshaltung im Hund, mit mir arbeiten zu wollen, nicht erzwingen kann!

Schenkt der Ausbilder oder Halter dem Hund obligatorisch eine Begrüßungskorrektur für die Klarstellung, dass Kooperation auf dem Platz der Geradlinigkeit eine Frage der Pflicht ist, hat man schon den ersten Grund, weshalb der Bullterrier sein leichtfüßiges Gangwerk in einen Trauermarsch mit gesenktem Kopf ändert, sobald das Kommando Fuß erklingt, weil er schnurstracks neben dem Halter herlaufen muss.

Die gedämpfte Arbeitsbegeisterung erklärt der Ausbilder damit, dass der Ungehorsam schuld an dieser Nullbockeinstellung ist und es jetzt ratsam wäre, etwas mehr anzuziehen, um den Bully in den gewünschten Arbeitsmodus zu bringen. Der Halter gibt Gas, rennt den Platz hoch und runter, während er mit Ball oder Beißwurst in die Welt der Animation eintaucht, um den Hund aus sich herauszuholen.

Der Bullterrier, völlig verdutzt über den Stimmungswechsel des Halters, tippelt weiter in seiner Position, ohne jegliche Freude, weil er dem Braten nicht traut. Das konträre Bild von Motivation und Wille blockieren den Hund mehr und mehr. Nichts ist stimmig.

Der Halter beginnt zu wettern, blickt hilflos den Ausbilder an, der natürlich sofort mit Rat und Tat zur Stelle ist und den Bullterrier heldengleich aus der Hand des Halters nimmt, um zu zeigen, wie es geht. Drei Leinenrucke für die Klarstellung – das Thema hatten wir ja schon – geht es in einen beachtlichen zweiten Gang.

Der Gang des Bullterriers wird schneller, doch der Blick bleibt am Boden haften. Richtungswechsel, Ansage, erzwungene Freude. So läuft’s und der Halter steht erstaunt auf dem Platz und bewundert den Fachmann. Überzeugt, dass das Bild der Unterordnung so auszusehen hat, steigt er wieder ein, jetzt hoch motiviert, und versucht den Bullterrier zu überzeugen, die mangelnde Arbeitseinstellung in Freude zu wandeln, indem der Halter noch mehr Feuer in den Kessel schmeißt und den Druck mit doppelter Freude kaschiert.

Hundesport ist eine Kunst. Sie bedarf Präzision, Feingefühl, Wissen.

Ein moderner Hundesport richtet sich auf gemeinsame Aktivität mit Freude aus und zwar für Hund und Mensch. Das Führen des Bullterriers in der Unterordnung (Auslastung) bedarf enorm viel Bauchgefühl. Die Kunst bei dieser Rasse ist es, gefühlvoll und extrem bewusst zu arbeiten. Motivation kann man nicht erzwingen und nichts ist für diesen Hund im Hundesport schlimmer als ein statischer Ablauf.

Es ist die eigene Begeisterung, die den Miniatur-Bullterrier so in seinen Bann zieht. Begeisterung und Motivation sollten nicht aufgesetzt wirken. Es gibt nur wenig, was für den Bullterrier so unattraktiv ist wie ein lächerliches Gehampel mit quietschender Stimme. Dafür ist er viel zu geradlinig und klar, viel zu charakterstark, als dass er sich von so einer Darbietung wirklich beeindruckt zeigt.

Ohne Frage springt der Bully sofort in die Witzigkeit des Halters ein, doch jede Mediale hat eben zwei Seiten und nicht selten erfährt der Mensch, dass sich aus der Freude zu schnell ein lebendiges, druckvolles Schnappen entwickelt und schwuppdiwupp gibt’s wieder was auf den Deckel.

Drum wecke nicht des Bully’s Freude, wenn nicht zuvor die goldene Mitte im Bullygemüt aufgebaut wurde. Zu schnell ist der Bully selbst über die gerade erlebte emotionale Achterbahn überrascht und kompensiert in den Übersprung, weil die gerade erlebte grenzenlose Freude unbegreiflich scheint. Jetzt kommt der Punkt, an dem Feingefühl, Ehrlichkeit zu sich selbst und Fachwissen gefragt ist.

Viele Hundeschulen haben diesen anspruchsvollen Hund schon durchgewunken, weil sie mit ihrem Latein am Ende waren. Entweder lachte sich der junge Bullterrier über den niedrigen Führungsanspruch so mancher Ausbilder kaputt, oder er zerbrach an der Strenge, die noch zu allem Übel nicht im Trieb angewendet wurde, sondern im sozialen Kontext.

Nur weil der Bullterrier auf dem Hundeplatz steht, schaltet er sich nicht automatisch in den Arbeitsmodus. Befindet sich der Bursche in der Welt der Harmonie, hält er nicht besonders viel emotionalen Druck aus, dafür ist er seinem menschlichen Kumpanen viel zu ergeben. Im Trieb steckt der Kamerad jedoch so einiges weg.

Den einen oder anderen Ausbilder konnte ich beobachten, wie er resigniert Hund und Halter vom Platz geschickt hat, weil der Miniatur-Bullterrier in seinem Wahn nicht mehr ansprechbar war, trotz Ansage und „Korrektur“. Dabei hat der Ausbilder oder auch der Halter durch seine gerade demonstrierte Hilflosigkeit den Teufel aus dem Sack gelassen.

Sie sind so empfänglich für die Uneinigkeit in der Handlungsbereitschaft so mancher Menschen. Katapultiert sich der Hund in einer bestimmten Situation trotz „Korrektur“ unverändert in den „wahnhaften“ Trieb, liegt es für mich auf der Hand, dass nicht Gehorsam der fehlende Baustein für ein kooperatives Arbeiten ist, sondern die fehlende Stabilität im Triebverhalten.

Die innere Ruhe! Solange diese Regulation nicht ausgebildet ist, stößt die Korrektur weiterhin auf taube Ohren. Ein unschönes Bild des Kräftemessens.

Warum komme ich wiederholt auf das Thema Korrektur?

Weil ich täglich mit Kunden zu tun habe, denen angeraten wurde, ihrem Bullterrier mit voller Kanone Zucht und Ordnung ins Fell zu schießen, ohne zu wissen, was eine Korrektur ist, wann sie ihre Berechtigung findet und wie diese auszusehen hat.

In welchem Modus (sozialer Kontext / Ausbildungs-/Arbeitsmodus) ich eine Korrektur ansetze, spielt keine Rolle. Für jede Korrektur gilt die gleiche Bedingung. Der Hund muss einen Sachverhalt/eine Übung 100 % verstanden haben und das Fundament der Beziehung muss gefestigt sein. Sind diese Dinge nicht erfüllt, geht es immer zu Lasten der Mensch-Hund-Beziehung. 

Ich kenne offen gestanden nicht viele Menschen, die imstande sind, eine Energie aufzubringen, um den Hund unmissverständlich zu überzeugen, ohne dass er dabei sein Gesicht verliert. Beobachten Sie einfach zwei charakterstarke Hunde und fühlen Sie die Energie, die freigesetzt wird, sobald es in die Offensive geht.

Jetzt haben Sie einen Eindruck, wie Entschlossenheit und Kompromisslosigkeit auszusehen hat. Dieses energetische Einbringen darf keinen Zweifel zurück lassen, ansonsten können Sie sich das Ganze sparen, man macht es nur noch schlimmer.

Ich treffe viele Menschen, die auf Anraten einiger Experten ihren Hund „korrigieren“ sollen. Dabei scheinen die Fachleute vergessen zu haben, vorher zu überprüfen, ob denn auch vor dem Ansatz die nötige Entschlossenheit des Halters vorherrschend war.

Unentschlossen und unsicher versuchte man nun, den Hund zu maßregeln, was nur verursachte, dass der Blick des Bullterriers noch dunkler wurde und das Knurren dumpfer und dumpfer. Verständlich! Man kann nur etwas von jemandem einfordern, wenn der Status des Fordernden höher ist als dessen, der Folge leisten soll, sonst erzielt man lediglich ein Dulden.

Das Dulden hat immer seine Grenzen und diese werden klar in Anspruch genommen, wenn der Bogen überspannt ist. Auf eine Akzeptanz folgt kein Reklamieren mehr. Das macht den entscheidenden Unterschied. Akzeptanz ist wiederum eine Folge der Überzeugung, nicht der Brutalität.

Der Versuch birgt das Übel in sich.

Die versuchte Korrektur beinhaltet zu allem Übel noch eine weitere Gefahr. Wird die Korrektur vom Hund nicht als diese verstanden, besteht die Möglichkeit, dass ein Verhalten nur unterdrückt und verlagert wird. Ein unterdrücktes, verlagertes Verhalten führt immer zu einem Konflikt und findet seinen Weg nach draußen.

Die Erscheinung des Verhaltens kommt nicht selten explosiv an die Oberfläche. Wird nun dieser unklare Ansatz „Versuch-Korrektur“ gestartet, erreicht man unweigerlich den Punkt, an dem der Bullterrier einfach nur noch dicht macht. Ab da wird es unschön, egal in welche Richtung man da blickt.

Entscheiden Sie sich, oder wurde für Sie entschieden, die Lösung des „Problems“ in die Korrektur zu setzen, bis dem Bully das Fell qualmt, dann bedenken Sie immer, dass eine Korrektur nur gegen Ihren Hund gerichtet ist. Richte ich mich in einer lückenhaften Beziehung gegen jemanden, kann es nur belastend für die Beziehung sein.

Es ist eben ein gewaltiger Unterschied, ob ich mich in einer Situation so einbringe, dass die aufgebrachte Energie gegen den Hund gerichtet ist, oder vom Hund weg. Das eine ist persönlich, das andere neutral. Nun darf man sich die Frage gern selber beantworten, welches Vorgehen auf Dauer beziehungsfördernd ist und welches beziehungsbelastend wirkt.

Es soll aber nicht der Eindruck erweckt werden, dass man seinem Hund keine klare Ansage machen darf. Ich mache meinem Hund definitiv eine klare Ansage, wenn die verstandenen Dinge vom Hund einfach mal mit Witz im Blick ignoriert werden. Die Frage ist eben immer nur die, wann und wie ich mich einbringe.

Das Platz, ein Kommando der Verlässlichkeit.

Schnell neigt man zu behaupten, der Hund könne zum Beispiel Platz. Unser oben beschriebener Ausbilder, den wir schon ein Stück weit liebgewonnen haben, weil er uns in diesem Artikel mit seiner Darstellung so einsichtig und ohne Widerworte unterstützt, sagt dem Halter, dass der Hund nun wissen müsse, was Platz heißt, und befiehlt mit seiner charmanten Art, den Bullterrier bei Nicht-Gehorsam ins Platz zu bringen, denn er hat es zuvor schon 30 Mal gezeigt.

Unserem Bullterrier müssen wir in diesem Text auch ein Lob aussprechen, denn leicht hat er es hier nicht, das Ausbildungsprogramm der alten Garde zu ertragen. Doch er trägt mit seiner Tapferkeit zum Wohl aller Bullys bei und daher bekommt er nachher ein extra großes Lob. Nun denn.

Unser Bullterrier, schon vertraut mit der gedämpften Stimmung auf dem Platz, tut sich nun schwer, mit Leichtigkeit ins Platz zu gleiten. Deutlich zeigt der gesamte Bewegungsablauf Unbehagen, die Stimmung ist noch deutlich gedämpfter – man überlegt schon das Licht der Erkenntnis einzuschalten -, denn unser Ausbildungswart fordert vom Halter ein, seinen Hund in die Position zu drücken.

Unser tapferer Bullterrier, der gleich aus der Belastung genommen wird, nur noch etwas Geduld liebe Tierschützer, kann das Kommando nicht umsetzen, steht immer wieder auf und verspannt mehr und mehr, je mehr vom Halter eingefordert wird. Der Ausbilder übernimmt und erklärt, dass ein so offensichtliches Verweigern nur mit etwas Pfeffer in die korrekte Ausführung gebracht werden kann.

Genau an diesem Punkt bin ich ein absoluter Gegner der Korrektur. Ein Bullterrier, der sich nicht ablegt, hat es schlicht und einfach nicht gelernt. Ein Hund, der ein Kommando auf dem Platz situativ ausüben kann, hat es noch lange nicht verstanden.

Das Bild der Metapher ist uns eine treue Hilfe.

Zum Vergleich wähle ich erneut das Thema Thaiboxen. Betrachte ich mir die Anfänger, die eine Abfolge von Schlägen gezeigt bekommen, so können sie die geforderte Abfrage, nach einigen Wiederholungen, in Ruhe situativ abrufen und zeigen. Es sieht auf den ersten Blick so aus, als würde unser Bruce Lee der ersten Stunde seine Schläge präzise führen können.

Erhöht man jetzt die Belastung und den Druck, indem man etwas Unerwartetes einbringt und durch Sparring konfrontiert, ist es sofort vorbei mit der Sicherheit. Der Sportkamerad kann beim besten Willen das geglaubte Können nicht mehr so einfach abrufen und flüchtet sich ins Mauern oder in die Kompensation, indem er wild umher schlägt, nur um sich in der Situation irgendwie zu retten.

Logischerweise brächte es jetzt keinen Nutzen, den Anfänger zur Sau zu machen, nur weil er die Abfolge der Schläge in Ruhe 30 Mal zuvor sauber gezeigt hat. Das Eine hat eben mit dem Anderen nichts zu tun. Der Druck kann erst erhöht werden, wenn der Schüler verstanden hat. Eine Korrektur schafft bei diesem Vorgehen nur einen Konflikt und keine Lösung.

Diese Metapher erachte ich als hilfreich, auch wenn sie nur wenig mit dem Hund zu tun hat. Natürlich kann man eine klare Ansage machen, wenn man sich vorweg 3 wichtige Fragen ehrlich beantwortet hat. Was habe ich ausgebildet? Wo sind noch Schwachstellen in der Übung? Hat mein Hund wirklich verstanden? Diese ehrlichen Fragen sind nicht nur wichtig, sie sind entscheidend, um eine Ansage machen zu können.

Ich denke nun sollte jedem klar sein, was der Unterschied zwischen Überzeugen und Korrektur ist und wann sie eingebracht werden kann, wenn sie denn schon angewendet werden sollte.

Was ist am Ablauf einer harmonischen Unterordnung zu beachten?

Bullterrier und Jack Russell im FlugNur wenn man seine Bewegungen harmonisch führt, ganz bei sich ist und die Freude in sich fühlt, mit seinen Hund arbeiten zu dürfen, entsteht ein Fluss, in dem man sich zu zweit treiben lässt. Ich beobachte oft, dass Vorbilder zu kopieren versucht werden. Bewegung und verbales Lob werden übernommen und dennoch entsteht kein Fluss! Warum ist das so?

Weil wir dem Hund etwas vorgeben, was wir nicht sind. Beobachtet man dann das Vorbild genauer, erkennt man, dass dieses seinen eigenen Rhythmus lebt. Der Hund glaubt jede seiner Bewegungen, jedes Lob, jede Hilfestellung, jede Bestätigung. Er führt authentisch, lässt sich auf den Hund 100% ein und hilft dem Hund genau dann, wann er es braucht. Nicht zu früh und nicht zu spät.

Timing, Geschwindigkeit, Präzision. Diese drei Elemente greifen stimmig ineinander. Was ist ein authentisches Führen? Es beinhaltet einen weichen Lauf, eine energetische Verbindung zum Hund, die jede Bewegung harmonisch führt. Es ist das Gespür, wann und wie viel Hilfestellung ich geben darf, um den Bullterrier in seinem Fluss nicht zu stören.

Der Bogen darf nicht überspannt werden, und daher ist eine gelungene Übung auch als diese zu erkennen und nicht noch mehr einzufordern. Nach fest kommt ab!

Kommunikation ist ein dünner Faden

Um Motivation und Verbindung zum Hund aufrecht zu erhalten, ist die Wahl der Motivationshilfe von großer Bedeutung. Ich sehe nicht selten, dass der Bullterrier mit Ball oder Beißwurst in die Unterordnung geführt wird. Schnell ist der Bullterrier überdreht und man tut sich schwer, den hüpfenden, springenden Bock in eine saubere Bahn zu führen.

Manchmal von dem hochspringenden Gummibären genervt, erfolgt in der Regel die schon zuvor erklärte emotionale Korrektur, welche vom Bully nur selten richtig eingeordnet werden kann. Dann reißt der dünne Faden der Kommunikation und es ist sehr schwer, die Unbefangenheit zurückzugewinnen.

Reißt die Kommunikation zum Hund ab, bringt es nur wenig, die Unaufmerksamkeit mit einer Ansage beheben zu wollen, was gar nicht so selten passiert. Bei einem Gebrauchshund kann eine kleine Prise Pfeffer die nötige Würze geben, um die Entwicklung in ein positives Gesamtbild zu steuern. Bei einem Bullterrier dürfen solche scharfen Gewürze nur am Essen vorbeiziehen.

Er ist eben Engländer und ein Freund des Yorkshire Puddings, der seinen Tee pünktlich zur Teatime serviert bekommt. Süß und etwas bitter im Abgang. Ist Pfeffer von Nöten, wählt der Engländer gern den milden, denn wenn sich der Bully schon bereit erklärt, einen Blick auf die deutsche Tugend zu werfen, dann doch bitte mit der englischen, aristokratischen Vernunft, die sich kühl, beherrscht und mit trockenem Humor zeigt. Adel verpflichtet!

Der Bullterrier ist wie er ist.

Pikiert und schnell verstimmt wie die Queen, besonders wenn man ihn mit zu viel Sentimentalität streichelt. Wir alle kennen den wehleidigen Blick der Drama-Queen. Er liebt es bemuttert zu werden.

Im familiären Bereich ist er immer ein Goldschatz, ein Muttersöhnchen, ein so lieber Kerl und im nächsten Moment ist er überzeugte Arbeiterklasse, die sich kurz vor dem Fußballderby Celtic Glasgow gegen Glasgow Rangers im irisch Pub den Hintern voll laufen lässt, um sich trunken in den nächsten Krawall hineinzustürzen. Wozu Niveau, wenn es auch einfach geht.

Dieser überspitzt dargestellte Kontrast macht deutlich, weshalb soviel Gefühl von Nöten ist, um diesen Hund gut zu führen. Aktivität und Passivität müssen immer konträr zum Hund eingebracht werden. Führt man den Bullterrier mit zu viel Druck und Schema F, ist dies nur mit einem hohen Preis in Verbindung zu bringen.

Entweder Krawall bis einer gebrochen ist, oder eine blockierte Persönlichkeit, die in sich zusammen sinkt. Ausgeglichenheit sieht dann anders aus. Daher kann ich nur mit mahnender Stimme säuseln, ohne bewerten zu wollen, wie der eine oder andere Ausbilder vorgeht.

Das ist mir offen gestanden relativ gleich, auch wenn es im Text etwas ausgeschmückt dargestellt ist. Mehr Gefühl am Bullterrier walten zu lassen, kann nicht schaden. Der Hundeplatz/Hundesport kann nur weiterleben, wenn er sich der Moderne anschließt.

Sätze wie: „Das haben wir schon immer so gemacht“, sind für mich ein wichtiger Hinweis, dass die Socken eingeschlafen sind. Sie sollten gelüftet werden, um das Wesen der Hunde nicht im Mief ersticken zu lassen, sondern durch neue Ansätze und Weiterbildungen dazu beizutragen, dass Typ und Wesen aufgebaut werden, damit die Persönlichkeit unserer Bullterrier zum Tragen kommen kann.

Achten Sie darauf, dass der Bullterrier im Gangwerk beflügelt scheint, er das Ohr nach vorne richtet, die Augen im Lauf leuchten und er den Blick im Lauf zu Ihnen richtet. Eine Trainingskollegin sagte letztens einen schönen Satz, den ich zum Abschluss so stehen lassen möchte:
„Dein Bully lächelt bei der Arbeit!“

Mit Hunden leben – Hundeschule

Über den Autor

Carsten Wagner

Kommentare

    • Vielen Dank Herr Kretzmar. Ja, der Bullterrier ist an sich schon ein sehr einzigartiger Hund. Ganz besonders im Umgang, benötigt er Fingerspitzengefühl.

    • Danke Jan für dein Kommentar. Das bedeutet mir sehr viel, wenn Leser ihre Meinung über einen Artikel abgeben. Das lehrt mir wieder sehr viel.
      LG Carsten Wagner

  • Vielen Dank für diesen informativen Artikel. Hilft aufjedenfall den Bulli zu verstehen. Einen guten Bulli Trainer bräuchte ich trotzdem. Können Sie jemanden empfehlen aus unserer Ecke.
    Wir wohnen in Bad Kreuznach Rheinland Pfalz. Hessen wäre auch machbar.
    MfG
    Monika Peffer

    • Vielen Dank Monika für Ihre Rückmeldung. Leider weiß ich da keinen. Jedoch sind wir recht oft in Nisterau, bei Bad Marienberg. Vielleicht kann man sich da ja mal treffen. Sonst muss ich da leider passen. LG Carsten Wagner

  • Lieber Herr Wagner
    mein Sohn, der mit mir im gemeinsam en Haushalt lebt, hat seit acht Monaten einen mini bulli.zu ihm ist er freundlich und folgsam. nur seit ca 3 wochen ist er mir gegenüber u d auch anderen höchst aggressiv und beisst ohne Vorwarnung und schnappt nach jeden. hundetrainer meint wir müssen ign in einen zwinger woher kann ich hilfe bekommen wie soll ich mich verhalten
    vielen dank evelyn

  • Hallo Herr Wagner…ein wirklich sehr interressanter Beitrag über den kleinen Bullterrier
    Ich selber besitze seid 3 Jahren auch so ein Exemplar u. habe meine liebe Mühe mit ihm oder er mit mir
    Es ist sooo schade, das ich so weit weg wohne…
    Es wäre super, wenn es in Berlin einen ebenso kompetenten Menschen gäbe…würde diese Hilfe sofort in Anspruch nehmen
    Liebe Grüße aus Berlin von mir u. der Bullinase Kalle

    • Vielen Dank Rita Horenburg. Vielleicht klappt es ja mal so. Ich bin ab und zu in Berlin, da mein Bruder da wohnt. Manchmal spielt der “Zufall” im Leben eine Rolle!

      • Sollte das mal klappen, wäre ich überglücklich…habe schon so viele Hundeplätze durch, so viele Trainer verschlissen…aus totaler Verzweiflung
        Alles ohne Erfolg u.zum Leidwesen meines Hundes
        Vielen Dank für die Antwort

  • Hallo Karsten ….na mehr geht nicht ..so super geschrieben …aus dem Herzen der den Bulli versteht ….mein Dicker lächelt bei der Unterordnung ……l.g aus BERLIN

  • Lieber Carsten Wagner, großartig und absolut zutreffend kann ich nur sagen! Die “Sitz-Platz-Aus”- Fraktion sollte den Bullis zuliebe einfach bei Schäferhund und Co. bleiben, denn diese Rasse kann man nicht auf diese simple Weise erziehen oder unterordnen. Ein Bullterrier gehorcht aus Liebe und Vertrauen, sowie aus Spaß am Übungen, den er mal mehr mal weniger hat und darauf muss man eingehen. Was er nicht will das will er nunmal nicht. “Hund ist Hund” mit keiner Aussage können sich sogenannte (meist selbsternannte) Trainer oder Ausbilder bei mir schneller disqualifizieren, als mit dieser. Mögen jene bei anderen Rassen Erfolge haben, den Bullterrier würden sie komplett (pardon) versauen. Wir haben uns nach 25 Jahren mit anderen Rassen ganz bewusst für einen Miniatur Bullterrier entschieden und sind seit 2 Jahren superglücklich mit unserem schwierigen und doch so einfachen englischen Gentlemen/Hooligan – er macht oh Gott oh Gott auch nicht jedes Mal in 0.3 Millisekunden Platz – und was der Rest der Welt davon hält ist uns ebenso egal wie unserem Bulli …Herzliche Grüße aus Hamburg

  • Hallo
    Erst mal vielen dank für den tollen Artikel.
    Ich habe mich nach vielen Jahren der Überlegung letztes Jahr für einen Miniatur Bullterrier entschieden . Ich komme aus dem VPG Sport und tue mich oft schwer meinen Hund zu verstehen.Leider glaub ich das auch viele Züchter die Rasse nicht wirklich verstehen und keine gute Hilfe bei Rückfragen sind . Ich führe zur Zeit noch eine Mali Hündin und diese beiden Rassen sind nicht zu vergleichen.
    Danke für die Denkanstöße.
    Liebe grüße M.D

  • Ich habe leider bei meiner MTB Hündin versagt. Sie war 4 Wochen vermittelt, wurde dem Züchter zurück gebracht und dann entdeckte ich sie.
    Mittlerweile ist sie 2 Jahre alt und vertraut mir nicht mehr. Es ist nicht mein erster Hund, aber ich habe versagt. Sie geht mir aus dem Weg und knurrt, wenn ich sie streicheln möchte.

    • Hey Zina. Das müsste man sich genauer anschauen. Ich würde nicht gleich behaupten, dass Sie versagt haben! Es spielen viele Umstände mit eine Beziehung. Es ist selten eine Frage der Schuld! LG Carsten

  • Super Artikel danke dafür! Ich habe einen Standard Bullterrier der jetzt 6 Monate alt ist. Nach dem lesen des Artikels bin ich noch mehr davon überzeugt das ich mit einem Bully in keine Hundeschule gehe. Einzeltraining abgestimmt auf mich und den kleinen und ich hoffe das er mir manche Fehler, die ich davor gemacht hatte, in der Erziehung verzeihen wird.
    Liebe grüsse aus Wien

    • Hey Mascha. So lange du dir in den Spiegel schauen kannst, ´brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Wir sind Menschen mit Emotionen – die weiß auch der Hund einzuschätzen. Hunde verzeihen viel – wenn doch nicht alles! Aber ich bin mir sicher, dazu zählst du nicht! LG Carsten

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